5 Gründe, warum Facebook unglücklich machen kann

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Der Umgang mit Facebook bringt nicht nur viele Vorteile mit sich. Es gibt viele Menschen, die durch die Nutzung von Facebook unwissentlich oder vielleicht auch ganz bewusst unglücklich werden. Ich möchte nicht pauschalisieren und sagen, dass der Umgang mit Facebook generell unglücklich macht, sicherlich hängt das auch von der Persönlichkeit jeden einzelnen ab. Es ist allerdings bewiesen, dass Facebook unterbewusst eher mehr Menschen unglücklich und depressiv machen lässt, als das es Leute wirklich glücklich macht. Auch ich habe Facebook ziemlich lange für mich selbst falsch eingesetzt. Ich habe früher einfach nur Facebook genutzt, um zu schauen, was andere machen, was meine Freunde so tolles in ihrem Leben machen. Heutzutage aber nutze ich Facebook nur, um mit meinen echten Freunden zu kommunizieren, ich blende für mich umrelevante Personen, Seiten und Angebote so gut es geht aus. Das sind die Gründe, warum Facebook unglücklich machen kann. Lies Sie Dir mal durch, vielleicht kannst Du den einen oder anderen Aspekt nachvollziehen:

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  • Grund 1: Facebook kann Neid erzeugen: Facebook macht neidisch. Es liegt in der Natur jeden einzelnen Menschen, nur seine Schokoladenseite zu präsentieren. Unterbewusst nehmen wir von unseren Freunden also auch nur die positiven Dinge auf: Der Urlaub in der Karibik, das schöne Auto, das tolle Haus. Tief im Unterbewusstsein entwickeln wir ein Gefühl von Neid und Missgunst, versuchen zu verstehen, warum andere was haben, was man selbst nicht hat. Dieser Neid zerfrisst einen langfristig gesehen und kocht bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger stark auf mit der Zeit.
  • Grund 2: Facebook kann Deine zwischenmenschliche Kommunikation stören: Wer kennt es nicht: Man sitzt im Restaurant und es fällt einem nichts besseres ein, als an seinem Smartphone herumzuspielen, obwohl man sich ja auch unterhalten könnte. Stattdessen postet man lieber, dass man ja gerade mit Person X im tollen Restaurant Y ist und dabei sehr erfreut ist. Viele Menschen geraden hier in eine Spirale und vergessen mehr und mehr, auch im wirklichen Leben kommunizieren zu können. Viele verlieren sogar Freunde, Partner oder in Extremfällen sogar ihre Familie, wenn eine besonders starke Sucht entwickelt wurde.
  • Grund 3: Menschen verlieren den Sinn für die kleinen Dinge: Mal eben im Bus das Smartphone nach neuen Posotings abchecken, mal hier in der Mittagspause ne runde in der Facebook App surfen. Menschen fokussieren sehr stark ihre Gedanken auf Facebook und vergessen dabei, die kleinen Dinge im Leben zu genießen. Das Sprießen der Knospen im Frühling, die Formen, die man aus den Wolken interpretieren kann, das Zwitschern der Vögel am sommerlichen Morgen – wer nimmt das ernsthaft noch war, wenn man immer nur bei Facebook suchtet? Aber gerade die kleinen Dinge halten einen langfristig bei Laune, man wird unglücklich, ohne es direkt zu merken.
  • Grund 4: Haters gonna hate: Kaum eine andere Plattform produziert so viel digitalen Bullshit wie Facebook. Beleidigungen, Lügen, Übertreibungen und all der Blödsinn, dem man den ganzen Tag so ausgesetzt wird, belastet einen unterbewusst enorm. Oftmals geht das gar nicht persönlich gegen einen, aber manchmal schon. Sicher hast Du auch schon einmal Missgunst gegen Dich erlebt. Konstruktive Kritik findet man nicht sehr oft auf Facebook, hier machen alle Ihre Schnauze auf, die sich sonst im wirklichen Leben niemals trauen würden, irgendwas von sich zu geben. Manchmal kann das wirklich nerven.
  • Grund 5: Du wirst darauf getrichtert, dass es wichtig ist, was andere denken: Eigentlich sollte es Dir egal sein, was andere über Dich denken. Durch die ständigen Feedbacks via Facebook über Meinungen, Klamottenstil oder sonstiges wird Dir jedoch eingebläut, dass Du sehr wohl auf die Meinung von anderen hörst. Viele messen ihre Meinungen daran, wie viele Likes man bekommt. Dieses verhalten führt dazu, dass man langfristig gesehen das Einschätzungsvermögen darüber verliert, was einen selbst gefällt.

Auch hier sei nochmal gesagt, Facebook muss nicht grundsätzlich unglücklich machen. Es hängt wirklich davon ab, wie man Facebook nutzt und vor allem interpretiert. Ich habe als wichtigen Schritt zum Beispiel alle meine unechten Freunde gekickt, um meinen Newsfeed relevanter zu gestalten. Dann habe ich Freunde gelöscht, bei denen mich die Postings eh nur aufregen. Das gleiche habe ich mit den ganzen Spam-Seiten gemacht. Mittlerweile habe ich mein Facebook für mich so optimiert, dass ich wirklich nur mit meinen Freunden kommunizieren kann und Informationen von Seiten erhalte, die mir wirklich wirklich wirklich wichtig sind. Probier’s doch mal selbst aus. Wie sind Deine Erfahrungen mit Facebook? Kennst Du vielleicht einige der genannten Gefühle?

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Über den Autor

Tim Eichert
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