Lachen hilft – Wie Du dich selbst glücklicher machst

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Dass einzelne glückliche Momente auch dein gesamtes Wohlbefinden deutlich steigern können, hatten wir bereits in einem früheren Artikel beschrieben. Heute möchten wir näher auf das Thema ‚Lachen‘ eingehen.

Was für dich persönlich ein glücklicher Moment ist, ist natürlich individuell und kann nicht pauschal ausgedrückt werden. Trotzdem stimmen mir in Gesprächen die meisten Menschen zu, dass es bestimmte Erlebnisse gibt, die einen selbst glücklicher machen. Häufig sind dies Momente, in denen wir mit guten Freunden, der Familie, unserem Haustier oder auch einfach uns selbst interagieren. Voraussetzung ist häufig, dass wir nicht unter Druck stehen- also nicht gleich los müssen, noch etwas zu erledigen haben usw.

Eine vergleichsweise einfache Methode um sich selbst in einem Moment glücklich zu machen, ist Lachen. Nicht ohne Grund mögen/lieben wir oft Menschen, die uns zum Lachen bringen. Lachen ist ein Ausdruck von Freude, Unbekümmertheit, Entspannung und Frieden. Daraus leitet sich ab, dass wir glücklicher sind, wenn wir öfter lachen. Wie können wir dies nun bewusst einsetzen, um unser Leben glücklicher zu gestalten?

Voraussetzungen, um lachen zu können

Das Schöne am Lachen ist, dass, wenn es echt ist, es fast in jeder Situation erreicht werden kann.

Was meine ich damit?
Ein Lachen wird spontan ausgelöst, entweder durch einen äußeren oder durch einen inneren Einfluss. Bei äußeren Einfluss verarbeitet unser Gehirn Informationen undim Moment einer bestimmten Verknüpfung lachen wir, weil wir die Informationen oder ihre Zusammenstellung eben lustig finden.
Aber auch von uns selbst können Informationen abgerufen werden, über welche wir lachen müssen. Entweder als Reaktion auf etwas, das wir gerade gesehen, gehört o.ä. haben oder einfach nur innerhalb eines Ablaufs von Gedanken.

Es ist sicherlich so, dass Lachen schwerer fällt, wenn sich der Mensch in einer Situation befindet, in der er sehr unglücklich ist. Ist z.B. gerade ein geliebter Mensch oder ein geliebtes Tier gestorben, wurde man verlassen oder gekündigt usw., so wird es schwieriger, ein Lachen auszulösen, sowohl durch innere, als auch durch äußere Einflüsse.

Das liegt aber vor allem an einer selbstgemachten Blockade. Wir neigen dazu, wenn wir aufgrund eines bestimmten Umstands unglücklich sind, dies auf unser gesamtes Leben und alle Gedanken zu projizieren und nur noch schlechte Gedanken zuzulassen.

Hinzu kommt, dass wir z.B. bei öffentlichen Tragödien, dem Tod eines Angehörigen usw. der Meinung sind, es wäre nicht ok, wenn wir jetzt lachen, auch wenn etwas schönes oder lustiges passiert. Davon sollte man sich meiner Meinung nach komplett frei machen. Ein Lachen ist etwas Natürliches und sollte niemals blockiert werden, und an der Tragödie ändert es gar nichts, wenn wir selbst nun nur noch unglücklich sind und das durch unser Auftreten auch noch auf andere Menschen übertragen.

Lachen_Trauer

Mit selbst auferlegter Trauer verhinderst Du dein Glück und das der Anderen

Ich kann es gut verstehen, wenn jemand mal 1-2 Tage nicht gut drauf ist, weil etwas passiert ist. Danach sollte es aber gut sein und man sollte sich wieder öffnen für äußere Einflüsse, welche eben auch Spaß und Freude beinhalten.
Und darum geht es für mich: Offen zu sein dafür, Spaß zu haben und zu lachen. Wenn das erfüllt ist, hast Du bereits sehr gute Chancen, dass dir die folgenden Ideen helfen werden, glücklicher zu sein.

Bringe dich bewusst zum Lachen

Wir sind nun also offen für Spaß und Lachen, es gibt jedoch nicht immer einen passenden Auslöser. Sollte es auch nicht – Während einer wichtigen Aufgabe bei der Arbeit oder während einer Klausur in der Schule oder im Studium ist ein plötzliches Lachen nicht nur unangebracht, sondern lenkt uns auch von unserer eigentlichen Aufgabe ab.

Wenn wir uns aber bewusst dafür entscheiden, dass wir zum Beispiel am nächsten Wochenende einmal ganz bewusst versuchen wollen, viel und oft zu lachen, dann können wir darauf gezielt hinarbeiten.

Was ist zu tun:

Du solltest dir einfach mal Gedanken darum machen, was Du persönlich witzig findest. Hierbei hilft das Forschen in den eigenen Erinnerungen, dort sind häufig lustige Momente, Sprüche, Filme, Musik etc. gespeichert. Zudem hilft es, eine Zeit lang bewusst darauf zu achten, welche Momente einen zum Lachen bringen. Sind es bestimmte Personen, die einen in Gesprächen immer wieder zum Lachen bringen? Oder ist es das Haustier, welches immer wieder für plötzliche Lacher sorgt?

Egal, was Du nun ermittelt hast (ich empfehle, tatsächlich eine Liste mit Dingen aufzuschreiben oder ins Handy zu tippen) – Um dich bewusst zum Lachen zu bringen, solltest Du genau diese Dinge tun:
Setz dich am Wochenende hin und schau dir einen Film an, den Du beim letzten Mal lustig fandst. Hör dir Musik an, die du lustig findest (wie wäre es mit Helge Schneider? Oder vllt. doch eher K.I.Z.? – jeder hat einen individuellen Geschmack!). Triff Dich mit Menschen, die dich zum Lachen bringen. Mach etwas mit deinem Haustier usw.

Bisher haben wir nur Dinge aufgeführt, die wir bereits kennen. Manchmal ist es aber besonders lustig, wenn wir etwas neues Witziges kennenlernen. In der heutigen Zeit gibt es hierzu tolle Möglichkeiten. So schlagen uns Seiten wie YouTube ähnliche Inhalte vor, ich habe durch diese und ähnliche Funktionen schon viele Dinge kennen gelernt, die heute zu den witzigsten Dingen gehören, die ich kenne. Auch hilft es, Freunde ganz gezielt nach witzigen Videos, Musik usw. zu fragen.

In jedem Fall ist es sinnvoll, immer eine Art Liste zu führen mit Dingen, die Dich zum Lachen bringen – so kannst Du jederzeit einfach mal drauf schauen und etwas finden, um mehr und öfter zu lachen.

Lachen hat auch körperliche Auswirkungen

Heute gibt es zahlreiche Lachgruppen, Lachclubs und ähnliche. Früher belächelt, wird der Besuch solcher Veranstaltungen heute teilweise von Ärzten empfohlen, da belegt ist, dass der Körper durch „echtes“ Lachen positiv beeinflusst wird. Eine sehr bekannte und verbreitete Information ist, dass der

Mensch beim Lachen allein im Gesicht 17 verschiedene Muskeln nutzt. Doch Lachen kann viel mehr, so z.B.:
– Die Atmung intensivieren
– Glückshormone ausschütten
– Das Immunsystem stärken
– Stress abbauen und Entspannung bewirken
– Schmerzen lindern
– Uvm.
(Quelle: https://www.ugb.de/gesundheitsfoerderung/lachen-ist-gesund/).

Somit können wir unser Wohlbefinden beim Lachen nicht nur auf der psychischen Seite positiv beeinflussen, sondern es gibt auch ganz reale, körperliche Einflüsse.

Lachen_buddah

Lache, so oft Du kannst – Es wird dich glücklicher machen!

Fazit: Lachen, so oft es geht

Natürlich weiß jeder Mensch auch so, dass Lachen etwas Schönes und Gutes ist. Führt man sich aber einmal vor Augen, was für einen großen Teil Lachen zum körperlichen und seelischen Befinden beitragen kann, lohnt es sich sicher, diese Methode bewusster einzusetzen.

Hierbei geht es nicht darum, auf Zwang zu lachen, sondern etwas bewusster als sonst Momente herbeizuführen, die mit großer Wahrscheinlichkeit aus deiner ganz individuellen Sicht lustig werden.

Ich wünsche viel Spaß beim Ausprobieren und freue mich über jeden Kommentar, ob es geholfen hat, ihr weitere Anregungen habt oder auch einfach nur über lustige Beiträge :-)

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Über den Autor

Jorma Bork
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