Positiv denken – 5 Tipps gegen negative Gedanken

Unterstütze uns und teile das...Share on Facebook0Share on Google+0Tweet about this on Twitter

Neigst Du dazu, häufig erst einmal negativ an Dinge heran zu gehen und lieber nicht zu viel zu erwarten? Wer erstmal annimmt, dass etwas nicht klappen wird, kann auch nicht so sehr enttäuscht werden, richtig?
Falsch! Dein Leben ist das, was Du daraus machst. Deine Herangehensweise an Dinge verändert die Dinge selbst.

Wenn ein Profi-Fussballspieler daran glaubt, dass er den Ball vor dem Gegenspieler erreicht, dann kann er es schaffen. Denkt der Spieler von Anfang an, dass er es sowieso nicht schaffen wird, dann sinkt seine Leistungsfähigkeit und er wird den Ball vermutlich nicht erreichen (Motivation für Sportler ist eine Sache für sich).

Dieser Fakt lässt sich auf das Leben transferieren. Wenn Du positiv denkst und davon ausgehst, dass dir positive Dinge wiederfahren werden, dann hast du eine geänderte Ausstrahlung und Wirkung auf Menschen und die Chance, dass dir wirklich Positives wiederfährt, erhöht sich. Zusätzlich sorgen negative Gedanken zu einer ganz spezifischen, meist banalen Sache („ich schaffe es mit dem wenigen Benzin nicht mehr bis zur Tanke“, „ich verpasse den Bus sowieso“, usw.) dafür, dass du insgesamt kein gutes Gefühl zu Dir selbst und Deinem Leben hast.

Positiv denken oder auch nur gelassener denken („wenn ich es nicht zur Tanke schaffe, steig ich halt aus und lauf mit einem Kanister hin, das macht nichts“) hellt hingegen deine gesamte Grundstimmung auf.

Heute möchten wir dir einige Tipps mit auf den Weg geben, wie du es schaffen kannst, insgesamt aber auch auf bestimmte Dinge bezogen, positiver zu denken und den negativen Gedanken weniger Platz einzuräumen. Es sagt sich immer leichter, positiv zu denken, als es sich dann tatsächlich umsetzen lässt. Aber Du kannst durch bewusste Verhaltensweisen Deine Sichtweise auf alles, was dir passiert, positiv beeinflussen und dadurch insgesamt glücklicher werden…

 

Positiv denken – Tipp 1: Lächeln

Lächeln beansprucht weniger Muskeln als grimmig gucken, das ist nachgewiesen. Das sollte aber nicht der Grund sein, warum Du lächelst. Lächeln hat zwei sehr schöne Effekte auf Dich und Deine Stimmung:
1.) Du selbst uns andere merken, dass Du einen glücklichen Moment hast, wenn du lächelst. Kurze glückliche Momente lassen sich ganz einfach z.B. durch das Hören eines schönen Liedes herbeiführen. Genieße diesen Moment ganz bewusst und lächle, du wirst schnell merken, dass es Dein Gemüt beeinflusst und du leichter positiv denken kannst.
2.) Lächeln wirkt auch unterbewusst – wenn Du mehr lächelst, schüttet dein Hirn mehr Glückshormone aus. Das merkst Du unter Umständen nicht sofort, aber wenn Du einmal einige Stunden lang bewusst immer wieder lächelst, fühlst Du dich am Ende definitiv besser.

Probier es einfach mal aus!

Laecheln_und_positiv_denken

Lächeln hilft Dir, positiver zu sein

Positiv denken – Tipp 2: Umgib Dich mit Menschen, die Dir ein positives Gefühl geben

Klingt einfach, aber häufig handeln wir trotzdem nicht so, aus welchen Zwängen heraus auch immer.
Kennst Du diesen Moment, wenn ein Treffen mit einem Freund oder einer Freundin ansteht und Du die pure Vorfreude verspürst? Oder wenn Du an einen Freund nur denken musst und schon huscht ein Lächeln über Dein Gesicht?
Dies sind die Menschen, mit denen Du dich umgeben solltest! Egal, ob diese in dein Leben passen oder von Deinem Haupt-Umfeld (Partner, Familie, Job) akzeptiert werden („Der kifft die ganze Zeit“, „der bekommt sein Leben nicht auf die Reihe“, usw.).

Wenn andere positiv denken und Dich dazu bringen, positiv zu denken, dann sind sie gut für dich! Du kannst ganz alleine sehr gut entscheiden, wer Dir gut tut!
Freunde geben Dir konstruktives Feedback, freuen sich über Deine Erfolge und Errungenschaften und leiden mit Dir in schlimmen Situationen. Sie verspüren keinen Neid und Sie stimmen nicht in Deine Leidensbekundungen ein, sondern bauen Dich auf und geben Dir auch mal eins auf den Deckel, wenn es notwendig ist.

Positiv denken – Tipp 3: Übernimm Verantwortung und komme raus aus der Opferrolle

„Ich hab irgendwie immer Pech!“, „Bei mir ist das jedes mal so!“, „Es sollte einfach nicht sein.“, „Ich bin eben so wie ich bin“. Zitate dieser Art hörst du selten von Menschen, die positiv denken und zufrieden mit ihrem Leben sind.
Warum? Weil solche Aussagen beinhalten, dass Du selbst keine Macht über die Dinge hast und einfach nur Opfer der Umstände bist. Schön, wenn man sich damit rausreden kann und begründen kann, warum etwas nicht geklappt hat oder man etwas nicht erledigt hat.

Die Frage, die Du dir hierbei stellen solltest, lautet: „Möchte ich in 5,10,20 oder 30 Jahren zurück blicken und erkennen, dass ich ständig unglücklich war? Hilfst es mir in irgendeiner Form weiter, wenn ich die Schuld dafür anderen Menschen, den Umständen usw. geben kann?“
Meine Antwort lautet ganz klar „NEIN!“. Du wirst nicht glücklicher oder zufriedener, nur weil Du Dir selbst und anderen einredest, dass du hierfür keine Verantwortung trägst. DU bist in der Position, Deine Situation zu gestalten und zu verändern.
Wenn Du dich zu häufig unwohl fühlst, dann finde die Ursache und arbeite daran. Vielleicht musst Du „nur“ mehr schlafen, etwas gesünder essen o.ä. –> Vielleicht musst Du Dich aber auch von Deinem Partner trennen oder bestimmte Freunde nicht mehr treffen, wenn sie Deinem Glück im Weg stehen.
Mach dir klar, dass es um Dein Leben geht und Du (höchstwahrscheinlich) nur eins davon hast.

Denke nicht „Dann ist es eben so“ oder „Ich muss damit leben“, sondern denke „Ich kann es ändern“, „Es liegt in meiner Hand“ und „Ich will ein positiveres Leben haben und positiv denken!“.

Positiv denken – Tipp 4: Mach Dir bewusst, was an Deinem Leben gut ist

Positiv denken ist kein Hexenwerk, die einfachsten Tipps können Dich ganz real voran bringen. Wie genau Du diesen Tipp umsetzt, bleibt Dir überlassen.
Vielleicht reicht es, wenn Du Dir selbst jeden Morgen 5 Dinge sagst, über die Du glücklich sein kannst. Vielleicht musst du dir die Liste aber auch groß aufmalen mit einer Sonne und einer lachenden Blume und sie an einem Ort aufhängen, wo Du sie jeden Tag (am besten mehrmals) siehst.

Wichtig ist, dass Du Dinge wählst, welche Dich wirklich glücklich oder zufrieden machen (wie Zufriedenheit und Glückzusammenhängen, kannst du hier lesen).
Vermutlich wird es nicht Dein Gehalt sein, was Dich innerlich wirklich glücklich macht (Geld kann alleine nicht glücklich machen).

Auch wenn Dein Partner Dich gerade verlässt, Du Streit mit der Familie hast und Dein Job auf der Kippe steht – finde die Dinge, die immer noch gut sind:
– Dein Haustier ist dir immer ein treuer Freund
– Du hast Freunde, welche Dich immer unterstützen
– Du bist gesund und kannst Sport treiben
– usw.

Mach dir klar, dass es in Deinem Leben gute Dinge gibt. Sei dir aber auch bewusst, dass nur DU daran arbeiten kannst, den Anteil dieser Dinge zu erhöhen. Du kannst nicht alle negativen Dinge ausmerzen, aber Du kannst mehr Positives schaffen und häufiger positiv denken, um insgesamt glücklicher zu werden.

 

Gute_Dinge

Denke an die guten Dinge in deinem Leben

 

Positiv denken – Tipp 5: Du musst nicht perfekt sein – aber lerne aus Deinen Fehlern

Es bringt Dich kein Stück voran, wenn Du an vergangene Fehler denkst und Dich über diese ärgerst. Positiv denken heißt, sich konstruktiv mit den eigenen Fehlern auseinander zu setzen und in Zukunft nicht erneut genauso zu handeln.

Allein, dass du erkennst, einen Fehler gemacht zu haben, sollte dir ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Denn Du hast eine Erfahrung mehr gemacht und kannst ähnliche Situationen in der Zukunft besser meistern.

Ärgere Dich also nicht über Dich selbst sondern denke positiv: DU musst nicht perfekt sein, weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft. Du wirst sehen: Wenn Du dir bewusst machst, dass Du in der Lage bist, Veränderungen herbeizuführen, erlangst du Macht über Dein Leben und wirst glücklicher.

 

Wir wissen sehr genau, dass man nicht mal eben von negativ auf positiv umschalten kann. Vielmehr sollten diese Tipps dir helfen, nach und nach und durch einen bewussteren Umgang mit Deinem Leben und dem positiven Denken zufriedener zu werden.

Wenn Du weitere Tipps kennst und anwendest, schreib uns einfach in die Kommentare – wir freuen uns auch über jedes Feedback, ob dir unsere Tipps geholfen haben :-)

Unterstütze uns und teile das...Share on Facebook0Share on Google+0Tweet about this on Twitter

Über den Autor

Jorma Bork
Jorma Bork

8 Comments

Kommentiere diesen Artikel
  • Moin, moin aus Hamburg,

    …ich habe das Wort „ABER“ aus meinem Wortschatz gestrichen… – denn ein „ABER“ negiert die vorheriger Aussage… – …das erfordet tägliches Training – denn ein „JA ABER“ geht jedem ganz automatisch und leicht von den Lippen…

    …indem ich in meinen Formulierungen das Wort „ABER“ durch das Wort „UND“ ersetze, beeinflusse ich mein Denken und meine Kommunikation mit Anderen nachhaltig positiv…

    >> Du musst nicht perfekt sein – und lerne aus Deinen Fehlern << – ermutigt mich, während das "ABER" in dieser Aussage bei mir eher Schuldgefühle auslöste…

    Sonnige Maigrüsse – Conny

    • Moin Moin Conny,

      vielen Dank für die Anregung.
      Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Du absolut richtig liegst! Es ist zwar nicht einfach, aber die eigene Sprache (übrigens auch im Denken, also wenn man zu sich selbst spricht) kann das Denken und die Stimmung stark beeinflussen.

      Das mit dem ‚Aber‘ ist glaube ich ein sehr guter Einstieg. Wenn das erstmal sitzt, kann jeder für sich selbst schauen, welche Formulierungen er noch nutzt, die eigentlich einen negativen Grundton haben.
      Ich bekomme viele Menschen mit, die zunächst immer das Negative an einer Situation sehen bzw. sehen wollen:
      „Es regnet schon wieder“ anstatt „Hoffentlich wird das Wetter morgen besser“ oder „Morgen wird es bestimmt schöner draußen“
      oder
      „Jedes mal diese langen Schlangen an der Kasse“ anstatt die Zeit für ein wenig Ruhe zu nutzen
      usw.

      –> insgesamt kann das eigene Denken und wie von dir beschrieben vor allem die eigene Sprache sehr große Auswirkungen haben.

      Nochmals Danke Conny und viele Grüße aus Kiel nach Hamburg!
      Jorma

    • Genau! Und „müssen“, „sollen“, „ich möchte“ und „hoffen“ sind auch solche Unworte für mich, meine Sprache und Denken. Benutze statt dessen „dürfen“, „können“, „ich will/werde“ und „zuversichtlich sein“.
      Wenn ich mich bei negativem Denken erwische, sage ich mir (manchmal sogar laut): „QUATSCH“, … und muss dann sofort laut über mich lachen! Manchmal fragen Andere warum ich lache (als ob sie sich ausgelacht fühlten). Sage ich dass ich über mich selbst (meine Gedanken) lache, dass ich gerne über mich selbst lache, sind sie anscheinend etwas seltsam, wohl aber angenehm berührt :)

  • Was tut man wenn man sich völlig isoliert vorkommt und keinen Draht oder Bezug zu anderen Menschen und sich selbst bekommt, so wie völlig abgeschnitten und emotional blockiert (zb. nicht lächeln können) fühlt?
    Ich versuche seit Jahren da raus zukommen und auch meine Gedanken zu ändern. Aber es ist wie festgeschweisst. Psychologen haben auch nichts gebracht.

    • Hallo Ben,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Es fällt mir sehr schwer, dir hierauf eine Antwort zu geben, da es sich für mich sehr ernst anhört und professionelle Hilfe sicherlich angebracht ist.
      Auch wenn dir verschiedene Psychologen bisher nicht helfen konnten, würde ich es an deiner Stelle weiter versuchen!

      Eine Anregung möchte ich dir aber trotzdem gerne mitgeben:
      Es gibt bestimmte Meditationsübungen, welche sich auf das Thema Empathie beziehen. Hier versuchst Du, ganz bewusst Mitleid zu empfinden. Wichtig ist, dass das Ganze regelmäßig durchgeführt wird, auch wenn zum Start keine Erfolge eintreten. Ich möchte dir folgende Seite ans Herz legen:
      http://www.empathie-lernen.de/meditieren-und-mitgefuehl

      Vielleicht hilft es dir ja, dein Mitgefühl gegenüber anderen sowie dir selbst zu verstärken.
      Ich drücke dir die Daumen und komm gerne immer auf Tim und mich zu, wenn Du weitere Fragen hast!

      Viele Grüße
      Jorma

  • Zum Thema „Wörter aus seinem Vokabular streichen“ würde ich auf jedenfall „Mitleid empfinden“ (und durch Mitgefühl ersetzen) auswählen, da ich während meiner 1. Lebenshälfte zu viel MitLEID mit einer nahen Bezugsperson hatte, aber auch in anderen Situationen (besonders wenn Tiere und andere hilflose Wesen in Not waren ) absolut viel zu viel mitgelitten habe.
    Mit anderen Worten … ich hatte wirklich zuuu viel Gefühl in mitleidender Form.
    Heutzutage hat sich das etwas umgekehrt, wahrscheinlich aus dem Schmerz heraus, versuche ich Gefühle abzustellen, verdrängen oder abzuspalten.
    Ich verstehe auch Ben’s Beitrag sehr gut und könnte ihn unterschreiben …
    Heute ist eine andere Zeit und wir sind umgeben von Narzissmus und Ich-Bezogenheit.
    Da an Empathievermögen und Mitgefühl zu appelieren, tut wirklich Not.

  • Am wichtigsten finde ich den Tipp 3. Denn wer volle Verantwortung für sein Leben übernimmt wird automatisch auch sich nicht mehr über Fehler der anderen beschweren und somit auch von sich aus versuchen, positiv zu denken!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Copyright © 2015 Motivaion-Blog.de