Wie Mantras dir helfen können, glücklicher zu werden

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Mantras finden häufig Erwähnung in Verbindung mit Themen wie Meditation, Buddhismus, Lebensfreude u.ä.

Ein Mantra kann Dir helfen, eine Situation neu und anders zu bewerten und dadurch nicht in festgefahrenen Bahnen zu denken.
Wir möchten Dir heute das Thema Mantras näher bringen und einige Anwendungsbeispiele liefern.

Was ist ein Mantra?

Ursprünglich bezeichnet der Begriff „Mantra“ eine Silbe, ein Wort oder einen Vers (häufig als heilig bezeichnet), welche einmalig oder wiederholt klangvoll ausgesprochen werden, um ihre Bedeutung real werden zu lassen.
In verschiedenen Lebens- und Glaubenseinstellungen (Hinduismus, Buddhismus uvm.) gibt es hierbei unterschiedliche Interpretationen und Ausprägungen. Ein ganz typisches und bekanntes Mantra ist das ‚Om‘ (meist langezogen: „Ooooohhhhhhmmmm“). Meist bringt man hiermit einen im Schneidersitz verweilenden Mönch oder Heiligen in Verbindung, mit welchem man sich selbst nur bedingt identifizieren kann.

Inzwischen wird der Begriff in der Alltagssprache häufig einfach für aufbauende, motivierende Sprüche und Weisheiten genutzt. Ein Mantra soll in diesem Zusammenhang vor allem dazu dienen, Deine Einstellung zu Deinem Leben oder ener bestimmten Situation zu ändern und Dich positiv zu stimmen. Mit der Gefahr, die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs in diesem Artikel etwas zu verwässern, möchten wir heute vor allem auf diese gewandelte Interpretation eingehen.

Wie kann ein Mantra Dir helfen?

Kennst Du die Idee der ‚selbsterfüllenden Prophezeiung‘ (‚self-fulfilling prophecy‘)?
Diese Theorie besagt, dass ein erwartetes Ergebnis (z.B. das Verhalten einer anderen Person oder die eigene Leistung) mit einer höheren Wahrscheinlichkeit tatsächlich eintritt, als ein unerwartetes Ergebnis.
Das kommt daher, dass wir dazu neigen, ein solches Ergebnis unterbewusst durch unser Verhalten herbeizuführen.

Ausgehend von der selbsterfüllenden Propheuzzeiung kann ein Mantra dazu führen, dass Du durch ein positives Setting, welches Du dir selbst schaffst, eher ein positives Ergebnis herbeiführst.
Hierbei kann es sich auch einfach nur um ein gutes Gefühl handeln.

Vielleicht hast Du es schon einmal erlebt, dass Du gegenüber Deinen Eltern, Lehrern oder dem Arbeitgeber eine Krankheit vortäuschen wolltest (z.B. Kopfschmerzen), Dich danach aber wirklich nicht gut gefühlt hast, obwohl Du zuvor vollkommen gesund warst?
„Was wir sehen wollen, das sehen wir auch“ – Wenn Du davon ausgehst, dass das Wetter sowieso schlecht wird, dann wirst du schon bei leichtem Wind und ein paar Tropfen Deine Erwartung erfüllt sehen. Gehst Du selbst von gutem Wetter aus, wirst Du leichten Wind und ein paar Tropfen als kleinen Ausreißer abtun.

Mantras haben in der heutigen, alltäglichen Vorstellung also sehr viel mit dem grundsätzlichen, positiven Denken zu tun.
Du kannst Dir zum Beispiel als Mantra am Morgen nach dem Aufstehen mehrmals sagen, dass Du dich ausgeruht, gesund und fröhlich fühlst. Ohne weiteres Zutun wirst Du Dich insgesamt besser fühlen, als wenn Du nur mit negativen Gedanken in den Tag startest.

Das Schöne ist, dass Du dir dein Mantra selbst schaffen kannst. Welches Gefühl, welches Ergebnis oder was auch immer wünscht Du dir. Rede Dir selbst ein, dass es eintreten wird, und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Du es so erleben wirst.
Das geschieht, weil ein Mantra Deinen Fokus auf das richtet, was es enthält. Wenn Du Dir sagst, dass Du dich gut fühlst, wirst Du nach guten Gefühlen in Dir suchen und sie finden.

Mantras machen glücklich!

Nutze Mantras, um glücklicher zu werden!

Beispiele für Mantras

Motivation

„Ich schaffe das“

„Ich werde die Aufgabe, die mir gestellt wurde, lösen“

„Ich bin gut in dem, was ich tue“

 

Lebensfreude

„Ich fühle mich gut und genieße mein Leben“

„Ich bin zufrieden mit mir, weil ich aktiv an meinem Glück arbeite“

„Es gibt viele Dinge in meinem Leben, die mich glücklich machen, wenn ich es zulasse“

 

Entspannung

„Ich bin ganz ruhig und ausgeglichen“

„Ich gehe die Geschwindigkeit der Welt um mich herum nicht mit, sondern bleibe in meiner eigenen Geschwindigkeit“

„Mein Atem ist ruhig und mein Körper fühlt sich ganz entspannt an“

 

Wichtig: es kommt hierbei nicht darauf an, dass die Aussage von Beginn an der Wahrheit entspricht. Es geht ja gerade darum, dass Du durch ein Mantra die Realität in Richtung des Inhalts des Mantras veränderst.

 

Fazit: Probiere die Arbeit mit einem Mantra aus!

Wir wissen, dass gerade am Anfang die Arbeit mit Mantras nicht jedem leicht fällt. Du kommst Dir vielleicht komisch dabei vor, ein Mantra aufzusagen, oder Du hast das Gefühl, Dich selbst zu belügen, da Du in Wahrheit gar nicht glücklich, entspannt, motiviert usw. bist.

Daher ist es wichtig, dass Du am Ball bleibst und der Arbeit mit Mantras eine Chance gibt. Zieh es einfach mal 14 Tage durch: Jeden Morgen und jeden Abend (wenn Du es schaffst auch gerne einige Male während des Tages) sagst Du Dir eines unserer vorgeschlagenen oder ein selbst entwickeltes Mantra auf – Du wirst sehen, dass es Deine Realität beeinflusst und es Dir besser geht.

Und jetzt: viel Spaß beim Ausprobieren und wir freuen uns über Deinen Kommentar, ob es Dir geholfen hat oder welche Erfahrungen Du bereits hast!

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Über den Autor

Jorma Bork
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