Wohnung aufgeräumt = Kopf aufgeräumt

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Hast Du häufig das Gefühl, nicht hinterher zu kommen? Immer gibt es noch so eine ellenlange Liste von Dingen, die zu erledigen sind.
Da kommt man kaum zur Ruhe. Und wenn doch mal alles erledigt ist, dann müssten Wasserkocher, Spülmaschine und Waschmaschine mal wieder entkalkt werden.
Der Staubsauger benötigt einen neuen Beutel, im Garten wartet noch allerhand Arbeit und Familie sowie einige Freunde würde man gern öfter sehen.
Usw. Usw. Usw.

Dieser Artikel wird das Dilemma der heutigen Welt, in der wir durch den völligen Überfluss nur sehr schwer zur Ruhe kommen können, nicht komplett auflösen.
Trotzdem will ich Dir einen Anreiz geben, wie Du dieses Gefühl, niemals alles erledigen zu können, deutlich einschränken kannst.

Ordnung in der Wohnung bring Ordnung im Kopf

Wer einmal einen vollständigen Hausputz inklusive Schubladen und Schränke aufräumen, Staub wischen, Geräte entkalken etc. vorgenommen hat, der weiß, dass es unheimlich befreit.
Natürlich ist es bei einer 40 Stunden Woche und einem auch privat vollen Kalender nicht ganz einfach, so eine Aktion in Angriff zu nehmen. Aber es lohnt sich, versprochen!

Ordnung

Mit Ordnung in der Wohnung kommt Ordnung im Kopf

Wie kann ich eine solche „Klarschiff-Aktion“ starten?

Meiner Erfahrung nach ist es hierbei sehr wichtig, sich vorher klar zu machen, was genau man vor hat. Die verschiedenen Aufgaben kannst Du dann in einzelne Blöcke und auf mehrere Tage verteilen.
Ein Wochenende kann hierbei bereits sehr weiterhelfen. Nimmst Du dir zwei Wochenenden am Stück vor, wirst Du den Großteil der anfallenden Aufgaben schaffen.

Es geht auch nicht darum, dass Du zwei Tage am Stück nichts anderes tust als Aufräumen, Putzen usw.

Belohne dich!

Eigentlich predige ich ja gerne das ‚Im Hier und Jetzt leben‘, aber ich muss an dieser Stelle ehrlich sein:
Ich würde immer etwas finden, was mir mehr Spaß macht, als das Haus zu putzen. Also machen wir mal eine Ausnahme 😉

Soll heißen: Denk dir vorher eine Belohnung aus.
Du kannst zum Beispiel am Morgen um 09 Uhr mit dem Aufräumen beginnen und bis 13 Uhr durchziehen.
Danach kommt die Belohnung:
– Du gehst zum Mittagstisch irgendwo essen
– Du trinkst ein Bier in der Mittagssonne
– Du gehst mit deinem Kind zum Spielplatz
– Du spielst ein Computerspiel
-usw,

Es geht einfach darum, dass Du dich auf etwas freuen kannst, während Du die ungeliebten Aufgaben erledigst.
Allerdings kannst Du dir auch den Hausputz selbst durch einige Tricks angenehmer gestalten.

Durcheinander_im_Kopf

Das Durcheinander im Kopf kannst Du durch eine aufgeräumte Wohnung entwirren!

Wie kann ich mir das Aufräumen selbst angenehm gestalten?

Beim Aufräumen selbst kommst Du nicht drum herum, in der Gegend herum zu laufen, Sachen zu sortieren, Entscheidungen zu treffen usw.
Einige Tricks können trotzdem helfen, die Zeit schneller vergehen zu lassen und vielleicht sogar zu genießen:
– Du hörst Musik (hör doch einfach mal ganze Alben von Künstlern an, vielleicht entdeckst Du dabei noch tolle Lieder, die Du sonst nicht beachtet hast)
– Du hörst ein Hörbuch (eine spannende Geschichte kann helfen)
– Du singst/komponierst selbst

Hierzu noch folgender Tipp von mir: Oft ist es doof, wenn Du zwischen den Räumen hin und her laufen musst, da Du dann die Musik/das Hörbuch pausieren musst.
Konzentrier Dich daher immer erstmal auf einen Raum. Alles, was in einen anderen Raum muss, stellst Du erstmal zur Tür oder in den Flur und kümmerst Dich später darum.

Inwiefern hilft das Aufräumen der Wohnung, mich zu entspannen?

Hast Du es einmal geschafft, einen Raum komplett aufzuräumen, alle Schubladen und Schränke inklusive, sowie zu putzen, dann bringt das schon ein kleines Hochgefühl mit sich.
Schaffst Du dies mit deiner gesamten Wohnung, ggf. inklusive Garten, Vorgarten, Terrasse u.ä., dann treten ungeahnte Effekte auf.

Plötzlich kannst Du dich einfach mal hinsetzen und deutlich besser entspannen, dein Kopf ist viel freier und das Durcheinander wird weniger.
Natürlich ist die Wohnung nicht der einzige Umstand, denn auch komplizierte Situationen im Arbeitsleben und im privaten Bereich mit Familie und Freunden beeinflussen dein Wohlbefinden.
Aber das Aufräumen des Wohnraums ist bei diesen Faktoren der mit Abstand am leichtesten umsetzbare. Und ist die Wohnung erst einmal geschafft, so steigt auch deine Motivation, dich an weitere Hürden zu wagen.

Ich empfehle dir, es einfach mal auszuprobieren, mir hat es immer wieder sehr geholfen (natürlich wird die Wohnung auch wieder unordentlicher und dreckiger mit der Zeit, aber von einer Grundordnung lässt sich ein geordneter und sauberer Zustand viel schneller wieder herstellen).
Und jetzt viel Spaß beim Aufräumen und berichte uns gerne in den Kommentaren, wie es Dir geholfen hat!

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Über den Autor

Jorma Bork
Jorma Bork

9 Comments

Kommentiere diesen Artikel
  • Dieser Artikel Eures Blogs tut selbst einer erfahrenen Hausfrau gut. Ja, genau da stecke ich gerade und denke mir bei meiner 40 Stunden Woche und 2 Nebenjobs, es reicht langsam, das ist nie zu bewältigen. Aber es geht und ich mache es genau so, wie Ihr es beschreibt. Das Tollste ist wirklich der Moment der Zufriedenheit und das befreiende Gefühl, wenn endlich wieder ein Raum erledigt ist. Ich habe mir z.B. unseren Garten vorgenommen, den sonst nur mein Mann macht, doch er ist beruflich unterwegs und hat keine Zeit dafür – nun blüht und grünt es draußen – und das nur durch meiner Hände Arbeit – jetzt kann ich das aus vollen Zügen genießen ….

    • Hallo Bettina,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Es ist schön zu hören, dass Du die Ergebnisse deiner Arbeit so genießen kannst!
      Tatsächlich ist jeder einzelne erledigte Punkt sofort im inneren Gefühl zu bemerken, selbst wenn noch viele weitere Punkte anliegen.

      Daher ist es immer gut, einfach mal tief durchzuatmen, wenn einem gerade alles über den Kopf wächst. Dann sagt man sich, dass man Schritt für Schritt die einzelnen ToDos angeht. Und mit jeder erledigten Sache belohnt man sich und gewinnt an Zufriedenheit.

      Ein Garten ist in diesem Zusammenhang übrigens besonders gut für den inneren Frieden. Ist dieser schön gestaltet, so kann man den Anblick noch viel mehr auskosten als bei einem Raum in der Wohnung. Dir auf jeden Fall weiterhin viel Freude mit eurem Garten und lass dich nicht stressen :-)

  • Manchmal fühlt man sich gleich viel besser wenn man nur ein wenig erledigt hat, selbst wenn man eigentlich noch viel mehr machen müsste. Es gibt einem das Gefühl wirklich etwas geschafft zu haben. An manchen Tagen fühlen sich kleine Erledigungen ganz groß an. Gut geschriebener Beitrag übrigens, gefällt mir! :)
    Grüße Bojan

    • Hallo Bojan,

      vielen Dank für die Rückmeldung. Ich kann das nur bestätigen: auch kleine Dinge, die man erledigt hat, können schon viel bewegen.
      So fühlt man sich beim anschließenden Essen, Trinken, Abhängen usw. gleich viel besser, weil man nicht das Gefühl hat, sich für Faulheit zu belohnen.

      Jemand sagte mir, er suche sich vor jeder Sache, die er gerne macht, immer eine, die er nicht so gerne macht, die er zuvor erledigt – er fühlt sich nach eigener Aussage viel besser, seitdem er so vorgeht. Müsste man selbst mal ausprobieren, oder? :-)

      Entspannte Grüße
      Jorma

  • Der Artikel spricht auch mir aus der Seele. Meine Motivation zum Aufräumen hol ich mir am Schreibtisch. Er ist das Erste Objekt das ich in Angriff nehme. Früher, als die Kinder noch klein waren, war es der Wohnzimmertisch. Wenn ich alle Zeitschriften und Notizen sortiert habe, und ein sauberer Stapel vor mir liegt, dann kommt bei mir die Lust weiter zu machen. Und weil ich mir auch immer ein Zeitlimit setze, nämlich nicht mehr als drei Stunden, bring ich ganz schön was weiter. Ein Ende sehen, bei ungeliebten Aktivitäten, das bringt dann auch die Motivation zum Anfangen.
    Aktive Grüße aus dem Salzkammergut von Ingrid :-)

  • Wie vieles im Leben ist das Aufräumen Kopfsache. Ohne Motivation geht da meist wenig bis gar nix. Deshalb Danke für die guten Tipps!

    Liebe Grüße, Artur

    • Hallo Artur, danke für deinen Beitrag – ich kann dir nur Recht geben. Ich finde es wichtig, dass jeder dann eben seine eigene Motivation findet – auch wenn das mal bedeutet, dass man sich zwar nicht nach aufräumen fühlt, aber man sehen möchte, ob es einem hilft, wenn man es erstmal getan hat usw. – ausprobieren kostet nie etwas. Dir einen schönen Tag :-)

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